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biography |
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"My father is a gipsy..." ...sind die ersten Worte in Melanies erster Komposition "Melanie's Blues", in der sie aus ihrem Leben erzählt - ihre Mutter eine baltisch-preussische Schönheit und ihr Vater ein Sinto...
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Ausbildung
Gesungen hat Melanie, seit sie denken kann. Ihre künstlerisch begabte Mutter hat versucht, das Talent ihrer Tochter schon früh zu fördern. Von ihrem Vater hat sie die Stimme sowie das große musikalische Talent geerbt. Bereits mit sechs Jahren wurde sie auserwählt, beim Gesangswettbewerb im Chor der Schulklasse die einzige Solostimme zu singen. Mit fünfzehn sang sie bereits in ihrer eigenen Band, die sich schon bald zur MBC, Melanie Bong Crew, formierte. Es folgten Gesangswettbewerbe und die ersten größeren Auftritte der Band. Auch Radiointerviews waren nun an der Tagesordnung und brachten ihr sogar ein Angebot für die Leitung einer Musiksendung ein. Doch Melanie hatte andere Pläne: Sie bewarb sich an der Kunstakademie in Graz. So war der vorerst letzte Auftritt von MBC als Vorgruppe für Miles Davis im großen Berg Isel-Stadion bei Innsbruck. Danach ging Melanie nach Graz an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und begann ihr Gesangsstudium. Studiert hat Melanie Bong bei einigen der größten und bekanntesten Jazzsängerinnen und Sänger Amerikas. Sheila Jordan, ihre erste und wichtigste Lehrerin, Ex-Frau von Duke Jordan, ist eine der letzten großen Jazzsängerinnen der Generation Charly Parker und Dizzy Gillespie. Doch Mark Murphy ist vielleicht der bekannteste Name unter ihren Lehrern. So schrieb Josef Engels für "Die Welt" anlässlich Melanies erster CD-Veröffentlichung 2002: "...Mark Murphy, der größte unter den sträflich geheim gehaltenen Vokal-Stars des Jazz, sagt über die Tochter eines Zigeuners und einer Preußin: 'Melanie Bongs Songs sind genauso klangvoll und originell wie ihr Name'. Dem ist nichts hinzuzufügen..." (Josef Engels, Die Welt, 25. Juni 2002) Auch Andy Bey, eine Jazzlegende, zählte zu ihren Lehrern, wie auch Jay Clayton, die u.a. mit Bobby McFerrin zusammengearbeitet hat. Aus der Zusammenarbeit mit Fernando Corrêa ergab sich die Gründung des Projektes Caminhos Cruzados, eine Formation mit wechselnder Besetzung. Diese Formation, mit dem Bassisten Adelhard Roidinger, feierte einen ihrer größten Erfolge auf dem Jazz-Festival in Laibach (Slowenien), einem der renommiertesten Jazz-Festivals Europas. Ihre Bossa Nova- oder Sambainterpretationen machten sie bald schon auch bei ihren brasilianischen Musikerkollegen bekannt. Später entwickelte sich daraus Melanies Formation 'Fantásia'.
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Künstlerische Arbeit
"Melanie Bong's Songs are as tuneful and original as her name. Musical beauty flows in and out of this lovely persona." (Mark Murphy, U.S.A.)
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1997, gleich nach Beendigung des eigenen Studiums wurde ihr sofort eine Lehrstelle für Jazz-Gesang und Ensemble am Bruckner Konservatorium in Linz angeboten. Sie nahm an und lehrte dort von 1997 bis 1999, hielt zahlreiche Workshops und Seminare am Konservatorium Innsbruck und anderen Orten im In- und Ausland. Es folgten Angebote der Hochschule Weimar, sowie des Konservatoriums in München, die sie jedoch zu Gunsten ihrer freien Tätigkeit als Musikerin nicht wahrnahm. "... mutig und auf ihre klare, von keinem jazzuntypischen Tremolo getrübte Stimme vertrauend, legte Melanie Bong das Mikrofon beiseite und sang ihre Ballade unverstärkt. Man muss schon über eine präzise Intonation und luzide Artikulation verfügen, wie die Sängerin, die übrigens auch von der großen Sheila Jordan unterrichtet wird, was sich besonders bei Scatpassagen hörbar auszahlt ..." (Ch. Benecke, Braunschweiger Zeitung, Mai 2001) Schon früh hatte Melanie immer wieder das Glück, mit vielen MusikerInnen und Formationen der internationalen Jazz-Szene zu arbeiten, was sie bis heute nie aufgegeben hat. Die Namen dabei reichen von Deutschlands Ausnahme-Saxophonisten Johannes Enders über den schweizer Powerschlagzeuger Charly Antolini sowie dem Georgischen Kammerorchester unter der Leitung von Markus Poschner bis hin zum russischen Klavierwunder David Gazarov und einem der bekanntesten Jazzpianisten Japans: Hiroshi Minami. Mit Minami absolvierte Melanie im Frühjahr 2004 ihr Japandebut derart erfolgreich, dass sie eine Einladung zur Weltausstellung 2005 in Japan erhielt. Ihr Auftritt bei der Weltausstellung im Frühjahr 2005 löste begeisterte Kritiken aus. |
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Fantásia
"Melanie sings with passion and heart...listen and enjoy!!" (Steve Kuhn, U.S.A.)
Die ersten Ideen zu >Fantásia< entstanden durch den österreichischen Lyriker Josef Singer. Inspiriert von dessen Gedichten , sowie von Komponisten wie Ivan Lins, Joyce oder Djavan entstanden zahlreiche Kompositionen. Zwölf davon wurden auf >Fantásia< festgehalten. Acht der Kompositionen haben Singer`s Gedichte als Text zu Grunde liegen. Die vier weiteren Stücke sind von Melanie getextet. "...I´m sure you will get as much pleasure out of her music as I do …." So Mark Murphy über Melanie Bong`s Debutalbum >Fantásia<. Es ist das erste Album der Sängerin, Songwriterin, Arrangeurin und Leiterin unter eigenem Namen. |
Schon mit ihrer ersten eigenen CD Fantásia erregte Melanie Bong die Aufmerksamkeit der Fachpresse: "...Daraus gestaltet sie mit ihrem warmen Timbre, dieser manchmal leicht rauchigen Stimme, wunderbar atmosphärische Jazz-Pop-Perlen, die sie mit Herz und Blut füllt und die runtergehen wie Öl." (Christoph Giese, Jazzthetik, Juni 2002) "...Wenn Bong in 'What? Where? Why?' singt: 'a dream gets born with each new dawn and yet it's meant to die', dankt ihr der Hörer dafür, dass sie ihren Traum nicht hat sterben lassen und bis 'Fantásia' weiter verfolgt hat. Ihr Lehrer Mark Murphy fand die richtigen Worte: 'Musical beauty flows in and out this lovely persona' - kein Widerspruch." (Thorsten Meyer, Jazzpodium, Juli/August 2002) Die Musik ist durchzogen von brasilianischer Rhythmik, von Jazz- und Popelementen sowie den lyrischen Bildern von Singer`s Gedichten. Die Musiker genießen großen solistischen Freiraum und nutzen diesen, um ihre persönlichen Farben in die Musik ein- zubringen; das sorgt für Lebendigkeit - oder regt zum Träumen an. Und immer unüberhörbar sind dabei Einflüsse von Sheila Jordan in Melanie Bong`s Gesang. Eine Fusion von Jazz, Pop und Brasilianischer Musik ist die Musik dieses Albums, getragen von gefühlvollen und stimmungsreichen Balladen. |
Gypsy Dream "...Eine gute Stimme lässt sich von einer weniger guten schon nach wenigen Sekunden unterscheiden. Und Melanie Bong verfügt über eine sehr gute Stimme. Kostprobe? "Gypsies Go To Heaven", der Opener ihrer zweiten CD unter eigenem Namen, hat das Zeug, um ohne Umwege direkt ins Mark zu fahren..." (Reinhard Köchl, Jazzthing, Februar 2006) "Ihrem 'Gypsy Dream' träumt Melanie 'Ziwala' Bong nach,und erweist sich dabei einmal mehrals ausgezeichnete Sängerin, die Timing, Phrasierung, Dynamik und Ausdrucksehr genau zu dosieren weiß,die Wärme mitbringt und ein Gefühl für gute Geschichten..." (Tobias Böcker, Jazzpodium, März 2006)
Mit ihrer CD Gypsy Dream schloß Melanie direkt an ihre bisherigen Erfolge an. Doch mit einem Unterschied: Diesmal rückte neben ihrer Leistung als Komponistin und Arrangeurin die Größe ihrer Stimme noch weiter in den Vordergrund. Die Presse ist begeistert, doch auch die mitwirkenden Musiker erhalten besondere Zustimmung. So ist beispielsweise der in Österreich ansässige Weltklasse-Pianist Fritz Pauer zu nennen. Er verzaubert seine Hörer nicht nur durch die Magie seines Spiels, einige Arrangements zur Aufnahme stammen auch von Pauer. Und mit Johannes Enders (GER) am Tenorsaxophon, Christian Diener (GER) am Kontrabass und Rick Hollander (USA) am Schlagzeug könnte die klassische Formation wohl kaum hochkarätiger besetzt sein. Hierzu Stimmen einiger Jazz-Fachmagazine:
"...Mit Johannes Enders, ts, Fritz Pauer, p, Christian Diener, b, Rick Hollander, dr, und Gast Nino Mureskic, perc, hat sich die Lady einer ausgezeichneten Begleitcrew anvertraut, die in leiser Empathie eine Stimme unterstützen, die sanfte Melancholie und reife Kraft zugleich enthält." (Tobias Böcker, Jazzpodium, März 2006) Mit ihrer neuen CD Gypsy Dream bekennt sich Melanie Bong zu ihren musikalischen und ihren persönlichen Wurzeln. In musikalischem Sinne zum akustischen Jazz und persönlich im Bekenntnis zu ihrer Sinti Abstammung. Melanie agiert musikalisch als Vermittlerin zwischen zwei Welten. So schreibt und singt die Tochter eines Zigeuners und einer Preußin über Gefühle, Zwiespälte und Probleme der Menschen dieser zwei so grundlegend unterschiedlichen Welten. Kraftvoll, gefühlvoll und fröhlich, manchmal auch melancholisch spannt sich der musikalische Bogen vom traditionellen Zigeunerlied O Postaris über bearbeitete, teils neu arrangierte Jazzstandards wie Hi Fly, The Very Thought of You oder A Time for Love bis hin zu ihren abwechslungsreichen Eigenkompositionen. Eine bisher unbekannte Seite von Bongs Arbeit als Komponistin und Texterin: Autobiografische Züge wechseln sich ab mit sozialkritischen Ansätzen.
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| "...'She's got it!'
denn hier ist, wie ich glaube, eine der feinsten Vokalistinnen in Europa heute." (Willie Johanns, München 2006) |
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