reviews

 

"...Elis Regina had it,

Billie Holiday had it, Carmen McRae had it,

and now Melanie Bong has it."

 

(William Grim in 'All About Jazz', U.S.A., 2002)

 

 

Unter die Haut
Am meisten beeindruckt der traditionelle Roma-Titel O-Postaris, der fast schon lähmend beeindruckend ist. Die andern Titel machen Spass: Jazz standards und Eigenkompositionen der Sägerin. Mein persönlicher Favorit 'Here you are'. Insgesamt eine gelungene Mischung durch Geschichte und Stile. Unbedingt Hörenswert!

(amazon.de Rezensent: Richard BONERT aus Frankfurt a. M.)

 

 

Melanie Bong "Gypsy dream"
Ihrem "Gypsy Dream" träumt Melanie "Ziwala" Bong nach, vergewissert sich zugleich der familiären Sinti-Wurzeln - in den Linernotes findet u.a. Onkel Joe Bawelino Erwähnung - in eigenen Songs wie ausgewählten Standards - "The very thought of you", "A time for love", "Get out of town" und Randy Westons "Hi Fly" - und erweist sich dabei einmal mehr als ausgezeichnete Sängerin, die Timing, Phrasierung, Dynamik und Ausdruck sehr genau zu dosieren weiß, die Wärme mitbringt und ein Gefühl für gute Geschichten, auch für Texte, die nicht aus eigener Feder stammen. Mit Johannes Enders, ts, Fritz Pauer, p, Christian Diener, b, Rick Hollander, dr, und Gast Nino Mureskic, perc, hat sich die Lady einer ausgezeichneten Begleitcrew anvertraut, die in leiser Empathie eine Stimme unterstützen, die sanfte Melancholie und reife Kraft zugleich enthält.
(Tobias Böcker, Jazzpodium 03/06)

     
 

 

Melanie Bong "Gypsy dream"
(jazz4ever/sunny moon)

Inzwischen scheint es sogar DSDS-Grossinquisitor Dieter Bohlen kapiert zu haben:
Eine gute Stimme lässt sich von einer weniger guten schon nach wenigen Sekunden unterscheiden.
Und Melanie Bong verfügt über eine sehr gute Stimme. Kostprobe? "Gypsies Go To Heaven", der Opener ihrer zweiten CD unter eigenem Namen, hat das Zeug, um ohne Umwege direkt ins Mark zu fahren. Die Vokalistin mit dem warmen, rauchig-erotischen Timbre beackert ein bislang unbekanntes Terrain. Auf "Gypsy Dream" tanzt die Tochter einer baltisch-preussischen Schönheit und eines Sinto höchst virtuos zwischen den tiefen gesellschaftlichen und kulturellen Klüften Europas. Multikulturelle Gefühle, Zwiespälte und Probleme rückt sie dabei unmittelbar ins Zentrum ihres Schaffens. Ein Konzept, das Entschlossenheit und Sensibilität, Willensstärke und Melancholie, traditionelle Zigeunerweisen ("O Postaris") und überarbeitete Jazzstandards ("Hi Fly") vereint. Der österreichische Pianist Fritz Pauer und der deutsche Saxophonist Johannes Enders garantieren obendrein, dass auch die Musik hält, was die bemerkenswerte Sängerin verspricht.
(rk, jazzthing, Feb 2006)

 

 

Sie singt ein traditionelles Zigeunerlied, Brasilianisches, umarrangierte Jazzstandards und eigene Songs auf ihrem neuen Album 'Gypsy Dream', die Sängerin Melanie Bong, die Sinti-Blut in den Adern hat. Und immer geht es sehr gefühlvoll zur Sache. Melanie Bong ist keine, die grosses Tamtam macht beim Singen. Muss sie auch nicht. Ihre warme Stimme ist voller Passion und Eleganz, und als Komponistin und Texterin hat sie ebenso Talent. Wenn dann, wie auf dieser Platte, noch ein Fritz Pauer sensibel in die Klaviertasten greift, ein Johannes Enders mit viel Emotionen
in sein Saxofon bläst oder ein Rick Hollander für nie aufdringlichen Antrieb auf dem Schlagzeug sorgt, kann das Endprodukt eigentlich nur von so edler Güte sein, wie 'Gypsy Dream' das letztendlich auch geworden ist.

(Jazzthetik 02/06)

 
   
 
 

Einfach nur SPITZE !!!!
Wer Jazzmusik mag, für den ist es genau die richtige CD! Habe Melanie Bong so eben live erleben dürfen und bin einfach nur begeistert! Also Jazzfreunde gebt jungen Künstlern eine Chance und hört Euch die CD an, es lohnt sich!
Die ersten Ideen zu Fantásia enstanden durch den österreichischen Lyriker Josef Singer. Inspiriert von dessen Gedichten, entstanden zahlreiche Kompositionen, denen Singers Gedichte als Texte zu Grunde liegen. In der Zwischenzeit gibt es auch Stücke, bei denen sowohl Musik als auch Text von Melanie stammen.
Die Musik ist durchzogen von brasilianischer Rhythmik, Jazzelementen, sowie den lyrischen Bildern von Singers Gedichten. Der grosse solistische Freiraum lässt den mitwirkenden Musikern die Freiheit ihre persönliche Farbe in die Musik einzubringen und sorgt für Lebendigkeit - oder regt zum Träumen an ...
(amazon.de Rezensent: b_gerigk aus Velbert, NRW Deutschland)

 
 
         
 

Melanie Bong "Fantásia"
Jazz4ever Records J4E4755

... Eine Entdeckung wert ist auch Melanie Bong, Tochter einer "baltisch-preussischen Schönheit und eines Sinto". Auch wenn ihr die klangvollen Namen der Bandmitglieder der (Claudia) Acuna fehlen, so verströmt Melanie Bongs österreichisch-deutsch-brasilianisches Septett südamerikanische Leichtigkeit ebenso perfekt, wie es ungezuckert in Balladen abzutaucchen versteht. Bongs allesamt selbstverfassten Stücke auf FANTASIA hat sie zum Grossteil mit Texten des österreichischen Lyrikers Josef Singer versehen. Daraus gestaltet sie mit ihrem warmen Timbre, dieser manchmal leicht rauchigen Stimme, wunderbar atmosphärische Jazz-Pop-Perlen, die sie mit Herz und Blut füllt und die runtergehen wie Öl.
(Christoph Giese, JAZZTHETIK - Juni 2002)

 

Pack die Badehose ein
Melanie Bong verschönt Urlaub

Ein bisschen Optimismus in schweren Tagen - das können wir gut gebrauchen. "Gib mir Deine Hand, mein Liebstes, wird werden Leben schenken in dieser krisenschweren Zeit", singt Melanie Bong sinngemäß in dem Song "Let Us ...". Und man möchte sofort Familien gründen, aussteigen oder in Urlaub fahren. Gen Süden vielleicht, denn die Musik auf der ersten Platte der jungen süddeutschen Sängerin, Komponistin und Arrangeurin klingt so, als läge Brasilien direkt hinter der nächsten Autobahnausfahrt.
Mit süffigen Improvisationen gekreuzte Errungenschaften des Bossa Nova zeugen auf "Fantásia" hübsche kleine Song-Wesen, die einen anlächeln wie die Verheißungen eines Flirts oder mit großen Augen traurig dreinschauen wie ein müdes Kindchen. Melanie Bong bringt dazu alles mit: Stilempfinden und Geschmack, eine biegsame Stimme und feines Textgespür.
Mark Murphy, der größte unter den sträflich geheim gehaltenen Vokal-Stars des Jazz, sagt über die Tochter eines Zigeuners und einer Preußin: "Melanie Bongs Songs sind genauso klangvoll und originell wie ihr Name". Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht der Aufforderung, schon mal die Koffer zu packen. Und es mit der Verhütung mal nicht ganz so genau zu nehmen.

(Josef Engels, Die Welt, 25. Juni 2002)

 
         
 
 

Melanie Bong "Fantásia"
Jazz4ever Records J4E 4755

"Fantásia" war eine schwere Geburt. Fünf Jahre und mehrere Anläufe benötigte Melanie Bong, um den Traum von der ersten CD unter eigenem Namen zu realisieren. Jetzt ist das Kind da und die Mutter kann stolz sein. "Fantásia" ist dankenswerterweise kein weiterer Abklatsch amerikanischer Vokaljazz-Platitüden. Bong reist weiter gen Süden und fand in der reichhaltigen Musik Lateinamerikas viele prägende Elemente ihrer musikalischen Welt, die sie mal poppig, mal jazzig zu ihrem eigenen Mosaik zusammensetzt. Doch was zunächst nach Mainstream-Latin riecht, bietet viel mehr: Ein stilles Wasser, dessen Tiefe erst deutlich wird, wenn man sich den Texten zuwendet. Acht Kompositionen basieren auf Texten des österreichischen Lyrikers Josef Singer, vier stammen von Melanie Bong selbst. Die englische Bezeichnung "lyric" trifft hier ins Schwarze, denn platte Herz-Schmerz-Klischees werden leichthändig vermieden. Doch die CD ist nicht allein ein vertonter kleiner Gedichtband. Sie ist auch ein Bilderbogen der vielgestaltigen kreativen Persönlichkeit von Melanie Bong selbst. Ihre sanfte und modulationsfähige Altstimme legt sich um jede Melodie wie ein wärmender Umhang, und mit der relaxten Musik vertieft sie die Stimmungen der Texte, und zeichnet kleinste textliche Nuancen fein nach. Wie nach einem sommerlichen Gewitter, wenn sich die Konturen der Bäume scharf und gleichzeitig kühl abzeichnen, treten auch in der Musik von Melanie Bong die innereen Strukturen von Texten und Musik klar hervor und bleiben dennoch geheimnisvoll. Bong hat eine Musikertruppe um sich geschart, die diesen Weg als Brüder im Geiste mitgehen, und Leichtigkeit nicht mit Schludrigkeit verwecchseln. So legt Adelhard Roidinger mit seinem E-Bass sanfte aber bestimmende Linien unter den Sound und Saxophonist Johannes Enders vermeidet Stan-Getz-Klischees und lässt sich von den Themen zu inspirierten Soli verführen. Wenn Bong in "What? Where? Why?" singt "A dream gets born with each new dawn and yet it's meant to die" dankt ihr der Hörer dafür, dass sie ihren Traum nicht hat sterben lassen und bis "Fantásia" weiter verfolgt hat. Ihr Lehrer Mark Murphy fand die richtigen Worte: "Musical beauty flows in and out this lovely persona." Kein Widerspruch. (Thorsten Meyer, JAZZPODIUM - Juli/August 2002)
     
 
 
Melanie Bong - Schülerin von Sheila Jordan - ist eines der wenigen grossen Vokaltalente der deutschen Szene. Sie verfügt über eine technisch hervorragend ausgebildete Stimme, hat sich intensiv mit brasilianischer Musik auseinander gesetzt und weiss dies auf einer live-Bühne umzusetzen. Sie präsentiert zudem Eigenkompositionen, inspiriert von Komponisten wie Ivan Lins, Joyce oder Djavan. Mit diesem Konzert tritt Melanie Bong mit ihrer hochkarätig besetzten Band Fantásia vor das Münchner Publikum ...
(Jazzclub Unterfahrt, München 2000)
   
Stimme mit Flügeln. Selbstsicher bewegt sich die Vokalistin Melanie Bong in Stilen des Jazz. Gewohntes wird Abflugbasis zu bisher Ungehörtem ... Melanie lässt die Flügel der Vorbilder im freien Fall der Improvisation los, schwebt zu Lauten, die herrlich ungehört scheinen, den Gefühlen ihrer Generation Klang geben.
(Tiroler Rundschau 1996)
 

 

... während die charismatische Sängerin Melanie Bong ihre aparte Erscheinung und ebenso ihre angenehm rauchige Stimme zur Geltung bringen konnte ... (Augsburger Nachrichten)

 

 

... Markenzeichen: warmes Timbre, überträgt ihre sanfte Seele in die Musik.Viel Charme und Feeling ... (Ssirus W.Pakzad - Jazz Zeitung Juni 2001)

         
 
... Unumstrittener Höhepunkt des Abends war jedoch Melanie Bong, ein zierliches Persönchen mit einem unglaublichen Stimmvolumen, mal klar und tragend, mal mit einem rauchigen Timbre, das Gänsehaut hervorrief ...(Donaukurier 2000)
 
... Melanie Bong, eine zierliche Powerfrau mit umwerfendem Charme, zog nicht nur mit ihrer hervorragenden Stimme die Zuhörer in ihren Bann ... (Geisenfelder Nachrichten 2000)
 
     

... mutig und auf ihre klare, von keinem jazzuntypischen Tremolo getrübte Stimme vertrauend, legte Melanie Bong das Mikrofon beiseite und sang ihre Ballade unverstärkt. Man muss schon über eine präzise Intonation und luzide Artikulation verfügen, wie die Sängerin, die übrigens auch von der grossen Sheila Jordan unterrichtet wird, was sich besonders bei Scatpassagen hörbar auszahlt ... (Charles Benecke - Braunschweiger Zeitung)